Die KI-Miniserie
Unternehmen im Wandel … Berater als Gamechanger

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Folge 1 – Das KI-Fenster, das sich schließt – warum jetzt dein Moment ist

In dieser Folge erfährst du, warum wir an einem historischen Wendepunkt stehen und wie du als Berater in den nächsten 12 Monaten einen unfairen Vorteil sichern kannst.

Sneak Preview (Folge 2) …
In Folge 2 zeige ich dir, warum 80 % der Unternehmen beim Thema KI völlig falsch eingeschätzt werden – und wie du sie sofort erkennen kannst.

Schreibe in die Kommentare:

  • In welcher Phase erlebst du deine Kunden oder dein eigenes Unternehmen gerade?
  • Wo siehst du die größten Chancen in der strategischen Nutzung von KI?

12 Comments

  1. July Stauber sagt:

    Fantastisch. Das macht mir klar, dass ich noch in einer völlig neuen Sichtweise bin. Bin sehr offen für die KI. Nutze und arbeite mit Ki noch in der operativen, Teils Taktischen Ebene. Jetzt geht der Weg in die strategische Ebene. Danke, Deine Infos, professionellen Anregungen sind eine große und neue Hilfe auf meinem Unternehmensweg. JulyStauber

  2. Ulrich Kreimeyer sagt:

    Hallo Torsten,
    Vielen Dank für den wertvollen Input.
    Mit Strategiebildung verbinde ich an dessen Beginn sehr viel Reflexion und Analyse, gefolgt von einem Zielsetzungsprozess. Im Anschluss die Ausarbeitung von Gesamt- und Einzelstrategien, horizontal wie vertikal, in verschiedenen, zusammenhängenden Bereichen und Phasen.
    Mit SWOT Analysen ganz zu Beginn verbinde ich vor allem Perspektivwechsel, den bewussten Blick aufs Analyseobjekt mit Vergangenheitsdaten/informationen (bisherige Stärken und Schwächen) und Bewertungen/Einschätzungen zukünftiger Entwicklungen (Chancen-/Risikoanalysen, die ja auch Teil der QM-Prozesse der ISO 9001 sind).
    Bei Zielsetzungen erlebe ich wahlweise lückenhafte oder überoptimistische Businesspläne, die auf zu geringer Managementerfahrung beruhen. Strukturelle Zielfindungsprozesse, direkt gekoppelt an die vorangegangenen Analysen, unterstützt durch KI Tools und mit Fokus auf eine integrierte KI-Strategie des Unternehmens scheinen mir essenziell zu sein. Ganz einfache Dinge wie: Position in 1 und in 3-5 Jahren, mit ausführlicher Beschreibung und Zielereichungsgraden sind Basics, die zu selten konsequent definiert und getrackt werden.
    Es ist super-spannend, dies ganz bewusst unter dem Aspekt der KI durchzuführen. Überall die Frage zu inkludieren, wie KI die Ergebnisse verbessert, die Startpunkte mehr oder weniger radikal beeinflusst und ebenso die Durchführung der Strategieprozesse selbst neu definiert. Die Denkarbeit selbst kann ja ebenfalls KI-unterstützt effizienter, schneller und vollständiger erfolgen. Wobei ich festgestellt habe, dass man wirklich aufpassen muss. Die zündenden Gedanken, die frischen Ideen, die individuellen Erfahrungsschätze werden durch KI nicht ersetzt. Aber sie unterstützt sie. Man sollte alles plausibilisieren und nicht quasi blind übernehmen.
    Ich selbst darf für fünf wahnsinnig spannende Startups mit jeweils enormem Potenzial jetzt in diesem Augenblick genau diese Prozesse von Zieldefinition bis operativen Umsetzungsplänen alles gestalten, als Berater. KI ist für alle ein sehr entscheidender, kritischer Erfolgsfaktor.
    Ich freue mich riesig auf die weiteren, inspirierenden Folgen von Dir/Euch! Viel Erfolg!!!
    LG, Ulrich

  3. Hey Torsten,

    geil gemachtes Video, ich stehe auf so melodramatische Soundtracks und dynamische Cuts. Sehr gut gelungen.

    Aus Sicht eines Kunden stellt sich die KI-Situtation etwas anders dar. Wir haben ein Enterprise Account mit 10 Slots für Chat-GPT. Bis auf die zwei „Hauptanwender“ (Der CMO und ich) sind die anderen 8, aber völlig unbedarft in der Anwendung und Handhabung jeglicher KI-Modelle. Selbst Copilot kriegen die nicht auf die Kette, obwohl wir BC-Kunde sind und unsere Softwarestrategie sehr eng auf Microsoft Produkte aufbaut. Ich habe bereits im vergangenen Jahr darauf hingewiesen, dass wir das Unternehmen und die Mitarbeiter auf die Nutzung von KI in den verschiedenen Geschäftsprozessen vorbereiten müssen. Blieb bisher ungehört. Eine Strategie und auch Policy zur Integration von KI-Modellen in unsere Unternehmens- und Softwarestrategie, sowie Geschäftsprozesse habe ich bereits vorbereitet, aber aktuell sind die relevanten marktorientierten Unternehmenseinheiten Produktmanagement, Vertrieb und Logistik durch die Einführung eines neuen ERP (Business Central als Nachfolge von NAVISION) und eines funktionsfähigen PIM (Product Information Systems) völlig überfordert und am Limit ihrer Ressouren. Mein mehrfacher Hinweis: „Mit rechtzeitiger Einführung von KI“ verfängt da leider nicht. Die Geschäftsführung sagt mir klipp und klar: „Solange die Basics, die Datenbasis nicht sauber ist, also die Hausaufgaben nicht gemacht sind, wird es keine Investitionen in eine wie auch immer geartete KI-Strategie geben.

  4. Achim Weidner sagt:

    Ich bin im Bereich von Einzelhandel, Handwerk, Rechtsanwälte tätig. Dort ist das nur rudimentär angekommen. Langsam spricht sich das rum. Ich biete beim Gewerbeverein Rüsselsheim seit 2023 Fortbildung an um her Bewußtsein zu heben. Nach den Sommerferien folgt „Mit Daten sprechen“: https://gv1888.de/allgemein/mit-daten-sprechen/

  5. Moin …. Ich habe am Dienstag um 11.30 Uhr einen Call-Termin. Darin soll es um meinen persönlichen weiteren Weg mit KInstitute gehen. Darüber hinaus würde ich ausloten wollen, ob es sinnvolle Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit einer Sparkasse (die ihrerseits stark an den zentralen Anbieter in der Sparkassenorganisation „FinanzInformatik“ gebunden ist) … zum Verständnis, ich gehe demnächst aus leitender Funktion in Altersteilzeit und werde aber weiterhin als freier Berater und Autor tätig sein … freundliche Grüße … Gerald Schermuly

  6. Andrea Zerotzki sagt:

    Kunden: noch häufig im Bereich „Tal der Ahnungslosen“, mit Mitarbeitenden, die zum Teil „ausprobieren“, zum Teil eine Haltung haben „das brauch ich nicht mehr, gehe ja bald in Rente“. Nutzung erlebe ich dort häufig wie eine erweiterte Suchmaschine. Selbst: mitten im Prozess sich selbst Klarheit zu verschaffen, was bedeutet das für mich als Einzelunternehmerin, was bedeutet das für meine Prozesse mit den Kunden, was bedeutet es für mein inhaltliches Spielfeld.

  7. Steffi Lange sagt:

    Was ich sehe und höre ist Angst vor Veränderung, weil da muss man aus seiner Komfortzone raus. Ob das Unternehmen ganz winzig ist oder ganz riesig. Ich glaube das ist kaum unterschiedlich. Das Trauma E-Auto und unsere Autoindustrie haben wir ja alle erleben dürfen. Also lässt man lieber alles, wie es ist. Haben wir immer schon so gemacht ist nicht optimal aber man weiß was man hat.Dieser Felsen ist so schwer zu knacken. Da muss ich mir wohl mal eine Geschichte mit KI für ausdenken.

  8. Inzwischen fokussiere ich mich darauf, Behörden und die öffentliche Verwaltung auf ihrem Weg in die Welt der KI zu begleiten.
    Viele Verwaltungen, die ich begleite, befinden sich aktuell in einer Phase der strukturierten Orientierung. Die zentrale Frage lautet: Wie lässt sich KI so einsetzen, dass sie spürbar entlastet – ohne zusätzliche Komplexität oder Akzeptanzprobleme. Dabei steht nicht die Technik im Vordergrund, sondern die Klärung: Welche Aufgaben eignen sich überhaupt, und wie lassen sich Mitarbeitende sinnvoll einbinden.

    Die größte strategische Chance sehe ich darin, KI als Bestandteil moderner Verwaltungsführung zu verstehen. Nicht als isoliertes Digitalprojekt, sondern als Impuls zur Prozessvereinfachung, zur Priorisierung und zur Neuausrichtung der täglichen Arbeit – mit dem Ziel, mehr Zeit für das Wesentliche zu gewinnen: gute öffentliche Leistungen für Bürgerinnen und Bürger.

  9. Maria Moll sagt:

    Ich bin SoloUnternehmerin, mache alles selbst, bin noch zu stark im operativen Geschäft, wenngleich ich auch schon in Strategien bin, schwer ist, wenn man alles alleine macht – Zeit, Geld und Energie fehlen – schön, dass es mir dennoch Spaß macht und ich gerne arbeite, für mich, für meine Kunden und meine Botschaft. Mein LinkedIn Profil ist aussagekräftiger als meine Website, wenngleich diese überarbeitet wurde. Sie ist nicht richtig gut aufgebaut, ein Dauerthema…, das ich noch immer nicht bewältigt habe…

  10. Helmut Eberz sagt:

    Ein ausgezeichnetes Startvideo, mein lieber Torsten.

    Die Wellen, von denen du sprichst, weisen meiner Ansicht nach Unterschiede auf. Manche Menschen finden Digitalisierung und Industrie 4.0 schwierig, aber sie können in unterschiedlichen Bereichen selbstständig angewendet werden. Es ist noch nicht erforderlich, bedeutende Änderungen an den aktuellen operativen, taktischen oder strategischen Prozessen vorzunehmen (zum Beispiel: Verwendung von E-Mails anstelle von Faxgeräten oder präventive Wartung durch Digitalisierung 4.0).

    Die Transformation durch KI oder in den 2000er Jahren das Internet hat zur Folge, dass wir nicht mehr über komplizierte Systeme sprechen, sondern über komplexe Systeme.
    Das bedeutet, dass der Schmetterling mit seinen Flügeln eine viel größere Reaktion auslöst, die wir nicht erwartet hatten, da wir immer nur das Kleine im Blick hatten.

    Hier kann man mit Sicherheit auch kleine Gehversuche mithilfe von KI durchführen.
     Das Automatisieren von Dokumenten, der Einsatz von KI in der Instandhaltung und im Personalwesen sowie weitere Themen stehen da z.B. im Fokus.
    Aber Achtung, plötzlich sind wir in der Strategie. 
    – DSGVO
    – AI-Act
    – Wo steht der Server?
    – Welche KI darf ich einsetzen, genauer gesagt, werden wir einsetzen?
    – Wie sieht es mit Dark-KI aus?

    All diese Aspekte hinterlassen auch auf der taktischen Ebene ihre Spuren. Da die Schnittstelle nicht mehr versorgt wird, gehen Prozesse abrupt nicht mehr. 
    Mitarbeiter verwenden KI-Tools nach eigenem Ermessen und geben dadurch sensible Daten nach außen, da sie kostenfreie Konten nutzen und ähnliches. Da ganze Handbücher und Prozessbeschreibungen ahnungslos über die Auswirkungen einfach mal in die KI gefüttert werden, können andere Unternehmen plötzlich Wettbewerbsvorteile erlangen.

    Mir ist bekannt, dass einige Berater immer noch die operative Ebene als trojanisches Pferd betrachten und es in Betriebe bringen. Früher oder später wird das zu Chaos führen. 

    Leider wurde hier nicht begriffen, dass KI kein einfaches Werkzeug ist, sondern eine neue Spezies wie ein neues Teammitglied, die entsprechend wie neue Mitarbeiter on-boarded werden muss.

    Das muss zunächst auf GF-Ebene ausgearbeitet werden, genauer gesagt in einer Strategieform. 
    – Wo will ich zukünftig stehen?
    – Was ist ein mögliches Geschäftsmodell?
    – Was will ich mit KI zukünftig erreichen? 
    – und viele Fragen mehr.

    Der Berater, der dies festgestellt hat, beginnt nicht mit KI-Konzepten im operativen Bereich. Hier gilt: 
    Es ist wichtig, die Einstellung zuerst zu klären, dann den Prozess zu planen und erst danach die Digitalisierung anzugehen. Verantwortung hat Vorrang vor unrealistischen Visionen.

    Ich bin gespannt auf die kommenden Videos und ich bin überzeugt, dass sie für jeden etwas Spannendes sein werden.

    Grüße Helmut

     

  11. Elke sagt:

    Bin angestellt bei einer gemeinnützigen gGmbH, mit staatlichem Gesellschafter. Die Leitungsebene scheitert bereits an der Stufe vor der KI. Digitale Transformation und Automation soll jetzt „eingespart“ werden. KI? Kein Kommentar. – Ich hab den Eindruck, ich bin im falschen Film. Die Schere zwischen den innovativen Firmen und den rückwärts Gewandten wird immer größer. Und bei den Unternehmen, die sich nicht auf dem freuen Markt behaupten müssen, ist der Reaktionismus offenbar systemimmanent.

  12. Die meisten Unternehmen befinden sich meines Erachtens noch in der operativen Ebenen bzw. in der „Probierphase“, da sie sich noch nicht vorstellen können, was oder wie die KI überhaupt unterstützen kann. Ich finde diese Phase auch wichtig – SOFERN es richtig gemacht wird. Erst wenn sie ein Gefühl dafür bekommen, ist es wichtig strategisch anzusetzen.

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