
Smart Agriculture: Mit KI zur nachhaltigen Landwirtschaft - Im Gespräch mit Elena Jaeger
Mit KI gegen die Wasserkrise: Wie Smart Agriculture unseren Ressourcenverbrauch revolutioniert
Wie viel Wasser verbraucht unsere Nahrung täglich? Diese Frage macht oft erst bewusst, wie enorm der Ressourcenaufwand in der Landwirtschaft ist. Ein Apfel benötigt beispielsweise 70 Liter Wasser, eine Karotte 150 Liter und ein Maiskolben sogar 1200 Liter. Besonders eindrucksvoll: Ein Entrecote verschlingt etwa 5000 Liter Wasser in der Produktion. Dieser Wasserverbrauch wird angesichts zunehmender globaler Herausforderungen, wie Klimawandel und knapper Ressourcen, immer problematischer. Genau hier setzt die Künstliche Intelligenz (KI) an und bietet Lösungen, die nicht nur effizient, sondern auch nachhaltig sind.
Elena Jäger auf LinkedIn: ** LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/elena-jaeger/
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Wie KI die Landwirtschaft transformiert Mit Smart Agriculture und KI-gestützten Systemen lassen sich enorme Einsparungen erzielen. So kann der Wasserbedarf für die Produktion von Lebensmitteln teilweise halbiert, in manchen Fällen sogar auf ein Drittel reduziert werden. Ein Beispiel: Der Wasserverbrauch für eine Karotte sinkt von 150 auf 45 Liter. Bei einem Entrecote wird der Bedarf von 5000 auf etwa 2000 Liter gesenkt. Die Technologie ermöglicht diese Effizienz durch:
- Smart Irrigation: Intelligente Bewässerungssysteme analysieren Wetter- und Bodenbedingungen, um den optimalen Bewässerungszeitpunkt zu bestimmen.
- Prädikative Analysen: KI bewertet klimatische Daten und Wettervorhersagen, um Ressourcen effizient einzusetzen.
- Früherkennung von Krankheiten: Bilderkennungstechnologien identifizieren Krankheiten frühzeitig, sodass gezielte Behandlungen möglich sind und der Einsatz von Chemikalien minimiert wird. Der globale Impact Wasser ist eine der knappsten Ressourcen unseres Planeten. Ohne Wasser keine Landwirtschaft – und ohne Landwirtschaft keine Nahrungsmittelversorgung. Besonders hart trifft dies Regionen, die ohnehin von Dürre und Ressourcenknappheit betroffen sind. Smart Agriculture sorgt dafür, dass weniger Wasser verschwendet wird und gleichzeitig die Produktion gesteigert werden kann.
Interessanterweise stellt sich oft die Frage, ob KI nicht selbst immense Ressourcen wie Wasser und Energie verbraucht. Doch ein beeindruckender Vergleich zeigt das Potenzial: Die Wassermenge, die durch KI-gestützte Systeme innerhalb einer Stunde eingespart wird, reicht aus, um eine ganze KI-Infrastruktur für ein Jahr zu betreiben. Von der Theorie zur Praxis Die Implementierung solcher Systeme ist kein Selbstläufer. Es bedarf Investitionen in Hardware, Schulungen und Infrastruktur. Dennoch zeigt sich bereits jetzt, wie sehr KI die Dynamik der Transformation unterstützt. Statt Veränderungen zu fürchten, setzen immer mehr Landwirte und Unternehmen auf KI, um ihre Prozesse effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Fazit: KI als Treiber für nachhaltige Innovation Smart Agriculture beweist, wie KI nicht nur zur Lösung einzelner Probleme beiträgt, sondern ganze Systeme transformiert. Von der Reduktion des Wasserverbrauchs bis hin zur nachhaltigen Lebensmittelproduktion – die Möglichkeiten sind beeindruckend. Mit solchen Technologien wird nicht nur der Transformationsdruck bewältigt, sondern eine echte Dynamik geschaffen, die dem Menschen und der Umwelt zugutekommt. Die Zukunft der Landwirtschaft liegt in intelligenten Lösungen, die knappe Ressourcen bewahren und gleichzeitig für globale Ernährungssicherheit sorgen. KI ist dabei nicht das Ziel, sondern das Mittel, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.
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Das Transkript zum Nachlesen
Was glaubt ihr, wie viel Wasser unsere tägliche Nahrung verbraucht? Habt ihr eine Idee? Wir haben gerade schon eine Zahl gehabt, die ganz gut war. Ich habe von irgendwo 15.000 gesehen. Das kommt in etwa hin. Also einfach, um euch eine Idee zu geben, einen einzigen Apfel zu produzieren. Das sind 70 Liter Wasser. Bei einer Karotte sind es 150 Liter. Maiskolben sind 1200 Liter und ein schönes Entrecote sind ungefähr 5000 Liter. Jetzt könnt ihr euch ausrechnen, was das am Tag bedeutet. Und dieses Smart Agriculture System, was da vorgestellt wurde, die sind in der Lage, durch verschiedene KI-gestützte Lösungen, den Verbrauch teilweise zu halbieren, teilweise auf ein Drittel zu reduzieren. Zum Beispiel gehen sie bei einer Karotte von 150 Liter auf 45 Liter. Bei einem Entrecote geht es ungefähr auf 2000 Liter runter. Also man kann extrem viel Wasser einsparen durch Smart Irrigation, durch KI-gestützte Prediction-Systeme, was passiert mit Wetter, Witterung, kurz warten, bevor wir bewässern, aber auch Krankheiten früh erkennen. Also Bilderkennung, Krankheiten erkennen, entsprechend gezielt Chemie zuzugeben versus einfach mal drauf zu hauen. Man kann extrem viel machen und ich fand das so spannend, wenn man überlegt, dass ja eigentlich Wasser eine unserer knappsten Ressourcen ist. Es ist aber nicht nur das Wasser. Wenn wir kein Wasser haben, haben wir auch kein Essen mehr. Das trifft natürlich auch genau wieder die Länder. Es trifft nicht nur die 1%, die wir heute schon gut Zugang zur KI haben, sondern es ist ähnlich wie bei den Banking-Services. Es betrifft dann wieder die Allgemeinheit, die große Masse. Das war auch das, was ich sehr, sehr schön fand bei dem Use-Case. Und dann eben auch die Geschichte, ich glaube, Tietje hat es vorhin schon erwähnt, die Frage kam ja auf, aber KI verbraucht ja wahnsinnig viele Ressourcen. Wasser, Energie und Co. Und da kam eben dann das Beispiel, die Menge Wasser, die du in einer Stunde einsparen kannst, wenn du es geschickt mit KI unterstützt. Damit kannst du die ganze KI für ein Jahr betreiben. Ich finde, daraus einen Impuls zu machen, für die eine oder andere Professur in Deutschland, kann sehr viel Sinn machen. Ja, auch herausragend. Und auch da kommen wir wieder auf dieses Thema, was du eingangs gesagt hast. Der Transformationsdruck wird in Dynamik umgewandelt. Und zwar in angewendete Dynamik, unterstützt durch KI. KI wird nicht von links, rechts, oben, unten und aus der Mitte heraus hinterfragt, sondern eingesetzt, genutzt zum Wohle des Menschen. Genau, und es funktioniert natürlich noch nicht alles perfekt. Das ist ganz klar. Du hast natürlich auch wieder Themen. Du musst investieren, es braucht Hardware, du musst die Leute schulen. Es ist nicht so, dass das jetzt von Amazon bestellt kommt und gleich funktioniert. Aber ich finde es einfach schön, wie man ausprobiert, lernt und dadurch die Dinge weiterentwickelt. Das ist sehr nett hier zu sehen.