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Folge 348: Von Automatisierung bis Onboarding: So verändert KI die HR-Prozesse
#348 01.11.2024 · 37:47 min

Von Automatisierung bis Onboarding: So verändert KI die HR-Prozesse

In dieser Episode dreht sich alles um die Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) im Recruiting und in HR-Prozessen. Thematisieren werden die Entwicklung und die Chancen, die KI in der Arbeitswelt eröffnet, sowie die pote

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In dieser Episode dreht sich alles um die Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) im Recruiting und in HR-Prozessen. Thematisieren werden die Entwicklung und die Chancen, die KI in der Arbeitswelt eröffnet, sowie die potenziellen Auswirkungen auf die Zukunft des Recruitings. Dabei wird beleuchtet, wie und warum KI in HR-Systeme integriert wird und welche Herausforderungen dabei bestehen – von der Automatisierung der Bewerberauswahl bis zur Unterstützung bei Onboarding-Prozessen.

Ein Schwerpunkt liegt auf den praktischen Erfahrungen und Herausforderungen, die bei der Implementierung von KI auftreten. Experten aus verschiedenen Bereichen, darunter Talent Acquisition und spezialisierte Personalberatung, berichten, wie Unternehmen ihre Recruiting-Prozesse durch KI optimieren und welche Hürden dabei häufig zu überwinden sind, etwa beim Vertrauen in die Technologie und der schrittweisen Einführung.

Besonders spannend ist der Blick in die Executive-Search-Praxis, wo moderne KI-Tools in die Sourcing- und Screening-Prozesse integriert werden, um auf individuelle Kandidat einzugehen und den Matching-Prozess zu optimieren. Die Episode gibt zudem Einblicke in Workshop-Methodiken und einfache Tools zur Identifikation von Anwendungsfällen, die gerade für kleinere Unternehmen den Einstieg in die KI-Nutzung erleichtern können. In einem Beispiel-Use-Case wird erklärt, wie KI im Bereich Kandidaten-Ansprache automatisierte und personalisierte Kommunikationsprozesse ermöglicht, sodass Routineaufgaben effizienter gestaltet und die zwischenmenschliche Interaktion stärker betont werden können.

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Das Transkript zum Nachlesen

Die Auswahl, die wir hier getroffen haben, ist die, die das gesamte Feld adressiert von Talent Acquisition, über Talent Management, über die gesamten HR-Prozesse, über das Headhunting. Und das Thema Recruiting hat sich in den letzten zwei Jahren stark weiterentwickelt, wird aber häufig noch limitiert durch die Limitierungen der KI, die im Kontext von Halluzination und Erfinden von irgendwelchen Fakten oder Daten natürlich durchaus, ich will nicht sagen in Misscredit immer wieder gerät, aber gerade in Bereichen, wo Halluzination nicht angebracht ist. Und da ist das Thema HR und Recruiting sicherlich eines. Und das Zweite ist das Thema des Datenschutzes. Wir hier in Europa sind ja durchaus, ich will nicht sagen eingeschränkt, aber haben bestimmte Rahmenbedingungen, die jetzt ab 2026 greifen. Wir haben auch einen Experten hier mit dabei, zwar nicht heute hier so präsent auf der Bühne, zumindest hier nicht skizziert, sondern hier im Raum. Das ist der Carsten Wittmann. Kannst dich ja mal kurz zu erkennen geben mit deinem LinkedIn-Profil-Link. Carsten gehörst ja auch bei uns zum Experten-Team. Und das Thema Datenschutz EU-AI-Act hat ja auch schon seine Plätze gefunden. Und da werden wir mit den einzelnen Experten, die hier gleich auf der Bühne sind, auch einsteigen. Und wir werden heute eine Plattform vorstellen, die Grundlage bieten kann für die Branchen, die speziell mit geschützten und datenschutzkonformen KI-Lösungen aufwarten dürfen. Und speziell im unternehmerischen Bereich im Einsatz ist aber nicht nur das, sondern für Selbstständige und Unternehmer, die beraten, und das ist mitunter eine unserer Zielgruppen, diese Plattform durchaus eine Lösungsoption ist für diverse Unternehmen, sodass es gut und wichtig sein darf, diese auch entsprechend zu kennen. Und jetzt hole ich denjenigen auf die Bühne, der uns das Thema heute vorstellen wird, was wir nämlich vorhaben mit allen Experten, die wir hier dabei haben. Und ich freue mich riesig darauf. Schön, dass du da bist. Der Philosoph, der Trendbeobachter, der Einordner, derjenige, der in der Lage ist, das, was in der KI-Welt passiert, in durchaus sehr verständlichen Worten zu präsentieren beziehungsweise zu reflektieren. Und es gibt niemanden Besseren, der auch das Thema heute einordnet und mit uns den Aufschlag macht. Schön, dass du dabei bist, Michael Schmidt. Schönen guten Morgen. Danke, Thorsten, für die Blumen. Und ja, herzlich willkommen. Michael, wir haben uns vorgenommen, einmal im Monat, und das ist entstanden über die Sommerpause, als wir dem KI-Café nochmal einen neuen Rahmen gegeben haben, einmal im Monat ein Spezialthema hier auf die Bühne zu holen, einen Experten-Talk. Wir hatten vor einem Monat die Plattform Libra mit Viktor von Essen hier repräsentiert. Der Felix Meusel hat die Plattform Athene hier mit auf die Bühne gebracht. Beides Plattformen, die es ermöglichen, in einem geschützten Rahmen unter DSGVO-Konformität Unternehmen in Deutschland die KI sehr wirksam zugänglich zu machen. Wir haben heute eine weitere Plattform hier mit auf der Bühne. Was glaubst du oder warum glaubst du, ist das Thema KI im Recruiting und KI in den HR-Prozessen so relevant, dass wir gesagt haben, das muss hier auf die Bühne, Michael? Naja, am Ende, jetzt lasse ich es mal raus, 30. November 2022 war auch der Eintritt in die Zukunft der Arbeit, nämlich Release GPT 3.5. Ja, also das war, alle Experten haben, nachdem sie sich mal angeschaut haben, was generative KI wirklich kann und sich in ihren ersten iterativen Schritten damit beschäftigt haben, definiert, okay, das wird unsere Arbeitswelt komplett verändern. Und ja, und deshalb ist, und dann wurde relativ schnell, kamen die Prognostiker und sagten, okay, welche Arbeitsbereiche, welche Felder, welche Branchen werden am ehesten disruptiert, verändert und angepasst? Und neben Marketing und Sales und all den Wissensarbeitern, die es in den verschiedenen Bereichen, Abteilungen, Unternehmen gibt, wurde auch immer Top 3, Top 5, der Personalbereich genannt. Also relativ schnell war klar, wurde die Frage gestellt, müssen wir Stellenanzeigen noch schreiben? Brauchen wir noch einen Factbook fürs Onboarding? Sind Motivationsprozesse für die Mitarbeiterbindung weiterhin so menschenzentriert, wie sie es heute sind? Oder wird das irgendwie komplett anders sein? So, also von daher, eigentlich seit zwei Jahren relevant mit Release GPT 3.5. Wenn wir ganz ehrlich sind, würde ich mal sagen, haben alle Beteiligten ein Jahr mindestens gebraucht, um sich mit den Unzulänglichkeiten, mit den Herausforderungen der generativen KI zu beschäftigen. Aber spätestens seit einem Jahr ist das Thema im HR-Management, im Recruiting vehement angekommen. Schön, dass ihr alle dabei seid. Es ist großartig, dass ihr hier seid und die Auswahl, die ist ganz bewusst so entstanden. Denn die Auswahl, lieber Michael, die wir hier getroffen haben, wenn der Marc gleich noch da ist, die Auswahl, die wir hier getroffen haben, ist die, die das gesamte Feld ab, also adressiert von Talent Acquisition über Talent Management, über die gesamten HR-Prozesse, über das Headhunting. Also eine ganze Palette, eine ganz breite Basis, die wir heute betrachten werden. Und kein Deep Dive in einer der Disziplinen, sondern ein Überblick zu spannen, wie die einzelnen Disziplinen mit der KI aktuell umgehen. Wir werden heute einige spannende Aussagen hier hören und auch aus den Teilnehmern, also euch hier auf der Bühne, herausfischen. Und damit wir gut starten können und euch einordnen können, machen wir mit den beiden Damen, fangen wir an. Und wir haben nicht nur das, sondern wir haben auch eine Plattform mit dabei. Da haben einige sehnsüchtig schon drauf gewartet, lieber Justus, dass du heute hier bist und dass diese Plattform auch hier vorgestellt wird. Und wir werden sicherlich, wenn es ihr ermöglichen könnt, dass nochmal in unserer KI Masterclass, da sind 70 KI-Enthusiasten, maßgeblich Angestellte in den Führungspositionen für die KI, als auch viele Selbstständige und Unternehmer, die Unternehmen beraten in Bezug auf die KI, sehr stark daran interessiert, Justus, diese Plattform kennenzulernen als Deep Dive. Ich hoffe, dass wir das dann auch hinbekommen in den nächsten Wochen, dass du dort mal erscheinst und das vorstellst. Aber Ladies first. Und ich gehe hier nach dem Alphabet vor. Liebe Claudia, vielleicht zwei Sätze zu dir. Wer bist du? Ich sage immer, welches Problem löst du und für wen? Und warum, glaubst du, bist du hier heute auf der Bühne, Claudia? Guten Morgen und vielen Dank, dass ich dabei sein darf. Mein Name ist Claudia Wulf und ich bin die sogenannte Talent Acquisition Managerin und auch Talent Acquisition Beraterin. Das heißt, ich gehe bei Unternehmen on-site, um mitzuhelfen und ich gehe aber auch als Beraterin in Unternehmen hinein, um ihnen zu helfen, den gesamten Recruiting-Prozess zu optimieren, zu automatisieren und am neuesten eben auch die KI beratend mit zu integrieren. Und ja, das mache ich mit großer Leidenschaft und national und international. Das heißt, ich komme sozusagen von der Anwenderseite und sehe, was alles funktioniert, aber auch eben, was nicht funktioniert. Und deswegen freue ich mich sehr, dass wir heute auch einen Anbieter dabei haben, weil ich glaube, da gibt es viele tolle Möglichkeiten. Großartig, Claudia. Lass mich dir noch eine Frage stellen, die mir gerade eingefallen ist, weil sie hier in den Kontext gehört und die anderen können sich die Antwort darauf schon mal mental vorbereiten. Claudia, was sind aktuell für deine Kunden, die du betreust, die größten Herausforderungen in Bezug auf die künstliche Intelligenz? Was nimmst du wahr? Was ist das größte Muster, was du siehst? Ich glaube, die künstliche Intelligenz ist den meisten schon bewusst, dass sie da ist. Die Umsetzung ist das größte Problem. Wirklich das Umsetzen der Möglichkeiten. Und da hilft es eben auch mal, jemanden als Berater im Haus zu haben, der mal die Möglichkeiten aufzeigt, um sie dann sukzessive Stück für Stück in den Recruiting-Prozess einzufügen. Ich muss jetzt fairerweise sagen, es ist ja nicht erst, seitdem die KI auf dem Markt ist, dass man automatisieren kann. Es gibt ganz hervorragende Tools, Systeme, die auch vorher schon da waren und die auch vorher schon sehr viel automatisiert haben. Aber mit der KI haben wir einfach noch mal mehr Möglichkeiten, zum Beispiel administrative Prozesse von Recruitern einfach der KI zu übergeben und vertrauensvoll, das die KI auch machen zu lassen. Also Vertrauen, Umsetzung, das sind, glaube ich, die beiden größten Herausforderungen. Großartig, Vertrauen und Umsetzung. Dank dir. Mal gucken, wie es aus den anderen Bereichen aussieht. Liebe Evelyn, lieber André, ihr seid heute hier im Doppelpack. Der Nachname ist nicht nur Programm, sondern auch Symbol eurer langjährigen Partnerschaft und zwar nicht nur im Privaten, sondern auch im Beruflichen. Und dann nehmen wir euch beide gleich mit rein, Evelyn und André. Evelyn, fangen wir mit dir an. Schön, dass du da bist. Wer bist du oder wer seid ihr? Welches Problem löst ihr? Für wen? Und was sind die größten Herausforderungen eurer Kunden im Rahmen der KI? Evelyn? Ja, einen schönen guten Morgen. Schön, dass Sie da sein dürfen. Wir sitzen ja auch gar nicht so weit entfernt und zwar in Eschborn neben Frankfurt. Wir sind im Bereich der Personalberatung und Vermittlung tätig und zwar in einem Nischenbereich, bedeutet im Rahmen der klinischen Studien, also alles das, was mit Drug Development, Biotech Development, MedTech Development zu tun hat. Das Besondere an uns und das, was wir lösen, ist, dass ich auch ganz speziell aus diesem Bereich komme, auch über 20 Jahre operativ in diesem Bereich tätig war und dementsprechend auch diesen Bereich kenne und weiß, wovon ich spreche. Deswegen sind wir auch nur in diesem Bereich unterwegs, im Recruitment und nicht in anderen Bereichen. Und vielleicht, Andre, magst du einfach nochmal dann weitermachen? Wir benutzen auch KI tatsächlich bei uns, auch in unseren Prozessen, obwohl wir natürlich jetzt nicht so mengenmäßig unterwegs sind, sondern sehr, sehr spezifisch und speziell. Großartig. Da werden wir gleich noch tiefer einsteigen und noch ein bisschen mehr verstehen, in welchen Bereichen ihr und wie ihr das besonders einsetzt, also die Umsetzung bei euch mitinitiiert habt, bei euren Kunden. Dank dir, Evelin. Andre, gleicht sich dem Ganzen anschließend? Ja, dann bleib ich, wenn meine Frau gesprochen hat, gar nicht mehr so viel hinzuzufügen, weil alle wissen schon, was wir tun. Und ich komme ursprünglich mehr so aus dem Vertriebs- und Sales-Bereich, sprich, ich habe verkauft. Und Verkaufen hat ja immer ganz viel mit Menschen zu tun, weil das Produkt, was wir verkaufen, ist oftmals sehr austauschbar. Aber der Mensch, der vor dir steht, der ist nicht austauschbar. Dem willst du ja was verkaufen. Und von daher hat sich im Lauf der 20 Jahre, die ich das gemacht habe, einfach so eine richtige Leidenschaft, nicht nur ursprünglich für das Produkt, was ich verkauft habe, sondern dann auch für Menschen entwickelt. Und das war so der Ursprung, wo Evelin und ich ab einem gewissen Zeitpunkt gesagt haben, sie kommt aus der Branche, hat da inzwischen dann auch schon viel Team-Erfahrung gehabt, hat sich Leute selber gesucht und eingestellt. Und ich komme aus dem Sales und habe viel mit Menschen zu tun gehabt. Wir gehen in die Personalberatung und Vermittlung, was wir dann vor vier Jahren getan haben. Dass wir in den Bereich gegangen sind, hat Evelin schon gesagt, ist einfach naheliegend, weil sie das Netzwerk und die operative Erfahrung mitbringt. Und dann hat sich natürlich auch bei uns relativ schnell gezeigt, dass KI das ein oder andere abnehmen kann. Nicht alles, was sicher auch nicht sein muss, aber da kommen wir später sicher noch etwas spezifischer drauf, wo es bei uns in den Prozessen Sinn macht und wo nicht. Gerade auch als kleine Agentur. Wir sind zu zweit und wir arbeiten die ein oder anderen Peaks, die wir dann natürlich genauso haben, dann mit externen Freelancern und Consultants ab. Aber wir haben bewusst nicht noch eigene Leute mit dazugenommen. Das heißt, wir sind zu zweit. Wir werden das höchstwahrscheinlich auch die nächste Zeit erstmal bleiben, ganz bewusst. Und deshalb zeigt sich schon so ein bisschen, sind wir auch da sehr speziell unterwegs. Das heißt, wir begleiten Mittel- und sehr hohe Levels in unseren Positionen, um dann zu zweit dementsprechend das auch gut handeln zu können, weil wir gar nicht die Manpower haben und auch gar nicht haben wollen, wo hunderte Junior Recruiter, die bei großen Agenturen arbeiten, jeden Tag tausende von Leuten abtelefonieren oder anschreiben. Und deswegen wir eine ganz andere Vorgehensweise haben und da natürlich für uns speziell auch sehr genau hinschauen müssen, wo macht KI Sinn und wo macht sie weniger Sinn. Großartig. Danke fürs Einordnen, André, und auch noch mal den Einblick in eure Arbeitsweise. Und Michael, ich übergebe kurz an dich, weil ihr zwei schon deutlich länger und intensiver auch in Kontakt seid, den Justus mit reinzunehmen. Michael. Ja, ich sage guten Morgen, Justus Tölle von LangDoc. Justus, sag noch ein bisschen was zu sich selbst und natürlich stellt er nachher auch noch mal LangDoc vor, die Plattform. Wir haben heute ein bisschen eine Challenge mitgegeben, weil wir gesagt haben, klar, stellst du ein Produkt vor, ich glaube, positioniert als Betriebssystem für Unternehmen, das sehr breit aufgestellt ist, mit der Herausforderung, uns mal zu zeigen, uns mal ein bisschen Licht ans Fahrrad zu machen, wo ihr im Personalbereich, im Recruiting, im Personalmanagement unterstützt, helft und mit eurem Tool auch arbeitet. Justus, sagst du was zu dir, bitte? Ja, klar, gerne. Also ich bin Justus von LangDoc. Wir sind ein relativ junges Unternehmen aus Berlin. Ich mache bei uns viele Sachen intern, also das gesamte Finanzen, alles Rechtliche, alles mit unseren Steuerberatern, unseren Anwälten, Kundendemos und noch ein paar andere Sachen. Bei uns haben viele Leute viele Hüte auch. Aber ja, ich kann heute gerne ein bisschen erzählen dazu, was unsere Kunden mit LangDoc machen, auch einzelne Use Cases aus dem Personalbereich und ja, dann können auch Sachen live ausprobieren oder fragen, bin für alles offen. Ist alles ungeskriptet hier. Großartig, Justus. Toll, dass du da bist und LangDoc als eine Plattform, die in vieler Munde ist, auch bei uns in unseren Kosmen immer wieder zum Einsatz kommt. Ihr habt auch einige Kunden, die bei uns Kunden sind und das ist immer schön zu sehen, wie sich das gegenseitig verbindet und dann auch hier zusammenkommt. Und wir hoffen, dass Vodafone, Sven Böttger ist ja auch hier, einer der nicht dafür Verantwortlichen, aber zumindest auch bei Vodafone in entsprechenden Rollen unterwegs. Marc hat heute mit Vodafone die ein oder andere kleine Herausforderung gehabt, lieber Marc. Wir hoffen, dass die Verbindung hält, Marc. Schön, dass du da bist. Wir sind gerade so in einem Einschwingen dessen, aus welchen Perspektiven wir auf die KI schauen. Und ich übergebe das Wort gerne an dich, Marc. Wer bist du? Welches Problem löst du oder löst ihr? Und für wen tut ihr das? Und was sind die Herausforderungen, die du wahrnimmst bei euch beziehungsweise bei euren Kunden in Bezug auf die KI in Recruiting und HR-Prozessen? Marc, schön, dass du da bist, aus Stuttgart. Du bist noch auf Mute, Marc. So, vielen Dank. Solange das Internet hält, tatsächlich ist gerade eine Wartung im Gange. Das heißt, ich kann jederzeit wieder weg sein. Ich schaue aus zwei Perspektiven auf das ganze Thema. Ich bin als Managing Partner bei Division One, vor allem im Executive Search unterwegs. Das heißt, wir sind eine größere Full-Service-Executive-Search-Beratung mit 50 Kolleginnen und Kollegen. Und ich bin für unseren Bereich IT und digital verantwortlich. Das heißt, auf der einen Seite besetze ich Positionen im IT-Digital-Tech-Umfeld und jetzt eben seit zwei Jahren auch viel, viel verstärkter im Bereich der digitalen Transformation. Ich sehe also, was unsere Kunden beschäftigt. Und zum anderen habe ich noch eine Doppelrolle, bin als Head of Innovation bei uns intern auch verantwortlich, ein Unternehmen mit 50 Kolleginnen und Kollegen zu transformieren. Und wir sind seit Beginn an mit dabei. Und die Challenge, die wir gerade haben, ist, wir wollen uns ein bisschen um Tools lösen, die was unsere Prozesse angeht, die so im Speckmantel unterwegs sind. JetGPT, Tools, die man nutzen kann, aber nicht muss. Und wir rücken das Thema KI gerade mehr in unsere Kernprozesse toolseitig mit rein, sodass es uns einfach ständig mit begeistert. Und wir haben bisher schon geschafft, ich sage mal, so eine mentale Transformation im Unternehmen. Das heißt, keiner hinterfragt mehr KI. Wir haben ein Digital Mindset und das ist, glaube ich, schon mal ein wirklich guter Meilenstein, den wir bisher erreicht haben. Großartig. Und du bist jemand, Marc, und deswegen gesagt, du musst hier auf die Bühne. Und ich weiß, dass du auch irgendwie so eine Viertelstunde, halbe Stunde wieder raus musst. Marc, du musst hier auf die Bühne, denn du bist nicht nur der KI-Enthusiast in einem der herausragendsten Executive Search Firmen Deutschlands, die auf einem sehr hohen Level mit Führungskräften im Interimmanagement und auch in der Besetzung der Positionen arbeiten, wie du gerade schon gesagt hast, sondern auch derjenige, der das Thema KI bei euch im Unternehmen sehr stark treibt. Ihr setzt selbst KI ein. Also ihr seid voll in der Umsetzung. Ihr habt eigene Anwendungsfälle identifiziert. Und du bist jemand, der gemeinsam mit einigen aus deiner Organisation sich auf die Suche gemacht hat, welche Anbieter da draußen Lösungen anbieten mit KI, also softwareseitig mit KI, um den Recruiting-Prozess oder den Talent-Acquisition oder den Headhunting-Prozess, den ihr begleitet vom Ident bis hin zur Besetzung und natürlich auch dann noch die Begleitung in die ersten Schritte der Rolle, nachhaltig und souverän zu begleiten. Und da ist natürlich die Frage an dich. Zum einen, wo und wie setzt ihr die KI schon ein? Ich werde gleich mit dir beginnen, weil ich weiß, du musst nachher raus. Wo und wie setzt ihr KI schon ein? Das wäre so der erste Fragenkomplex. Und der zweite ist, was habt ihr rausgefunden? Wir müssen nicht unbedingt die Namen auch alle da durchgehen, aber nicht nur, wer hat sich vorgestellt, sondern wie weit sind die Lösungen, also die KI-Integration in der Software oder in den Lösungen, die ihr euch angeschaut habt und welche Entscheidung habt ihr dann für euch beziehungsweise für eure Kunden getroffen? Und vielleicht gucken wir nochmal in den ersten Fragekomplex rein, Mark, jetzt, wo die Verbindung hält. Wo und wie setzt ihr schon KI ein und was habt ihr dort erlebt, Mark? Ja, ich versuche es möglichst komprimiert zu machen, also halte jederzeit gerne ein. Wir sind tatsächlich gestartet mit Chatshipi.

Und vor allem bei uns in der Personalberatung, wo wir mit Daten arbeiten, die natürlich hochsensibel sind, mussten wir uns zunächst mal die Frage stellen, wie können wir das Tool überhaupt nutzen, bis wir quasi die Datenschutzfrage geklärt haben. Ich bin jetzt kein Datenschutzexperte, ich habe zum Glück eine Legalabteilung, die sich darum kümmert. Wir haben aber fast forward einen Meilenstein erreicht. Das war vor circa vier Monaten, in dem wir die ganze Company mit 50 Kolleginnen und Kollegen in den Raum eingesperrt haben, aufgeteilt haben nach Teams und in einem Workshop-Modus, in so einer Art Brainwriting-Methode, die Teams haben Use Cases identifizieren lassen, weil wir schon so weit waren und so ein Mindset da war, dass KI integriert war. Das heißt, die Teams haben auf dem Whiteboard einfach Ideen an die Wand geschmissen und alle Teams haben dann durchrotiert und auch Ideen für andere Teams an die Wand geworfen. Weil was ich merke, ist das Thema Use Case Generierung, daran hakelt es. Wir haben 50 Kolleginnen und Kollegen und am Ende kamen 195 Use Cases raus, die bei mir in der Excel-Liste gelandet sind und die wir primär umsetzen momentan über GPTs, also trotzdem innerhalb des Chat-GPT-Konglomerats. Das sind wirklich ganz simple Use Cases. Ich picke mal ein Beispiel raus, was uns wahnsinnig Zeit erspart. Wir haben viele Initiativbewerber, Menschen, die mit uns sprechen wollen, die sich bei uns per Mail melden, die sagen, ich würde gerne ein Gespräch führen, ich würde gerne in euren Pool kommen. Wir können das gar nicht leisten und wir haben in der Vergangenheit Standard-E-Mails verschickt oder jemand hat versucht, individuell zu schreiben, hey, ich nehme dich gerne mit auf, wir sprechen dann, wenn wir ein Thema haben. Was wir heute machen ist, wir können diese E-Mail rüber kopieren und wir generieren eine ganz persönliche Antwort darauf, gehen auf das ein, was die Person gesagt hat und verweisen dann auf unseren Executive Pool und wie geht es jetzt weiter. Und das hinterlässt bei den Ansprechpartnern auf der anderen Seite ein Gefühl von, ich bin da sehr individuell betreut, da geht jemand auf mich ein. Und das kostet mich 30 Sekunden meiner Zeit und so haben wir ganz viele auch wirklich kleine Use Cases implementiert und die Challenge, die wir jetzt haben, vielleicht für alle, die sich in der Personalberatung nicht so ganz auskennen, das ERP-System der Personalberatung ist ein sogenanntes ATS, Applicant Tracking System. Darin speichere ich Profile, darin speichere ich Notizen, darin speichere ich Lebensläufe und führe den Kandidaten durch den Prozess. Wir haben da ungefähr 40.000 Profile drin im deutschsprachigen Raum und wir haben jetzt seit 2017 ein Tool und das tauschen wir gerade aus, also quasi das SAP der Personalberatung und wir haben eine Anforderung, es muss KI integriert sein. Und wir haben einen Kollegen, der hat, ich glaube, 30 oder 40 Anbieter pitchen lassen. Ich war dabei in den Final Three und was wir da sehen ist, auf der einen Seite von einer ganz klassischen JetGPT-Integration und ich kann gleich ein paar Beispiele nennen, Torsten, aber du steuerst mich im Zeitmanagement her, bis hin zu Tools, die eigene LLMs generiert haben, losgelöst von JetGPT, die sagen, dieses LLM ist perfekt für die Personalberatung zugeschnitten, verwendet die Sprache, die Tonalität und ist eine komplette Eigenentwicklung. Und wir sind jetzt in der Proof-of-Concept-Phase, das setzen wir jetzt gerade auf. Also das heißt, wir werden jetzt bald sehen, was die Versprechen, was dahintersteckt. Und die Idee ist, dass wir bis Mai 2025 Go Live haben mit einem neuen Tool. Und wenn du magst, erzähle ich gerne, was die Tools so machen. Wie gesagt, du steuerst mein Zeitmanagement. Also zum einen erstmal danke für die Einblicke und das ist genau das, was dieses Format ausmacht, das Praktische, diese Praktikabilität, Michael und einige andere hier im großen Raum, als auch ich. Wir waren ja in Amsterdam beim World Summit AI vor einigen Wochen und da waren ein paar tausend Leute. Wir fahren jetzt auch nach Doha zum World Summit AI im Dezember. Wir werden dann auch live dort streamen, hier direkt ins KI-Café. Und Birgit und Michael, die werden dann hier vor Ort den Rahmen halten. Und wir werden mit Hannes und Elena auch zwei aus unserem engeren KI-Kontext aus Doha live berichten. Und das, was wir dort wahrgenommen haben, Michael, das ist alles so eine intergalaktische Ebene. Da sieht das alles so mega komplex aus. Da muss man irgendwie in Jahren denken und irgendwie, was einem da alles aufgeschüttet wird, was man da alles zu tun hat. Die Stände waren leer bei den großen Hardware-Anbietern beziehungsweise bei den vermeintlich großen Lösungsanbietern. Und die zwei Stände, die voll waren, das war das von Google, weil sie Gemini präsentiert haben. Hands-on, praktikabel, anwendbar und Microsoft mit Co-Pilot. Auch da waren die Stände den ganzen Tag über voll, weil die eine Session nach der anderen gemacht haben. Und das zeigt, wo da der Bedarf ist. Und du selbst beschreibst es ja, dass diese kleinen Schritte, diese kleinen Lösungen genau der Weg ist. Und was gerade im Chat passiert, ist, dass doch einige auch auf diese Methodik, wie sind wir in der Lage, Anwendungsfälle zu identifizieren, darauf abzielen. Wir haben ja auch so ein kleines Workbook, das nehmen wir in jeden Workshop mit rein. Ob das mit einem Team, mit einer Abteilung ist, wo wir in der Lage sind, innerhalb von ein, zwei Stunden die Anwendungsfälle in der sehr einfachen Form herauszukitzeln. Beziehungsweise solche KI-Karten, die überhaupt erstmal sensibilisieren. 120 Karten überhaupt sensibilisieren die Mitarbeiter. Was kann die KI überhaupt und ist KI überhaupt die Lösung für die Anwendungsfälle? Vielleicht kannst du noch mal ein, zwei Sätze zu diesen Flipchart sagen, die du da aufgehängt hast und was so der Gamechanger war, wie du darauf gekommen bist. Und dann vielleicht noch mal den ein oder anderen Satz, was du erkannt hast, als du dir die Lösungen angeschaut hast, Marc. Sehr gerne. Für mich ist das Thema Workshop-Moderation ganz wichtig. Deswegen, Thorsten, du weißt es, ich habe mich da selber weiterbilden lassen und für einen Verein tauchen wollen. Brainwriting heißt die Methode. Die Idee ist, die Teams stehen an sechs verschiedenen Stellen im Raum, verteilt von einem Flipchart und schmeißen einfach Ideen an die Wand. Die haben einen Stift und einen Zettel in der Hand. Die stehen zu vier oder fünf dort zusammen. Die haben fünf Minuten Zeit und die brainstormen schnell Ideen, wie eine KI unterstützen kann. Also das Thema, was ich gerade sagte, Initiativbewerberantwort, einfach aufschreiben auf den Zettel. Nach fünf Minuten wird durchrotiert. Das heißt, zunächst steht das Team vor dem eigenen Thema. Also bei uns Vertrieb Executive Search steht vor dem Flipchart Vertrieb Executive Search. Dann rotiert das Team weiter an ein Thema, was nicht das eigene Originäre ist, nämlich das vom nächsten Team. Und dann steht Vertrieb Executive Search vor Vertrieb Interim Management. Und nachher steht Vertrieb Executive Search vor Marketing oder Backoffice und Legal. Und so wird immer in fünf Minutenschritten durchrotiert und man generiert Ideen für das andere Team, weil man eine andere Perspektive hat. Und aus der Perspektive der Teams ist es wahnsinnig wertvoll, weil man rotiert selber an allen Use Cases vorbei, die andere aufgeschrieben haben. Und am Ende wendet man wieder an seinem eigenen Flipchart und hat vielleicht zum einen nochmal 300 Prozent mehr Ideen von anderen drauf. Und kommt aus dieser Brainwriting-Methode nochmal auf neue Ideen. Das vielleicht in aller Kürze. Bin übrigens sehr interessiert an deinen Karten. Weil das ist auch, wenn ich aus der Kundenperspektive rede. Im Chat sieht man uns das Thema Use Case Generierung. Daran scheitern viele. Ein letzter Satz noch, was ich als Praxistipp immer mitnehme, ist. Stell dir nicht vor, es macht eine KI. Stell dir vor, du setzt dort einen Menschen hin, der vielleicht Personal Assistant ist. Was würdest du abgeben an diese Person? Das hilft, das Mindset auch zu machen. Rein in diese Tools. Ganz kurz bis dahin. Allein die fünf Minuten gerade. Das ist Gold. Ihr Lieben da draußen, die 204, die da sind. Das ist nochmal eine Spur, wie darf ich das sagen, Barriere-Reduzierung für Mitarbeiter. Und gerade diese Anwendungsfälle. Wir kommen häufig mit einem Everest. Wir kommen häufig mit dem großen Projekt. Die einen wollen Bücher schreiben, haben noch nie eins geschrieben. Die anderen wollen gleich die Welt verändern. Im Sinne tausend Bewerbungen in zehn Minuten schreiben. Und werden mit den Anwendungsfällen nie fertig, weil die viel zu groß gedacht sind. Bevor du auf den Everest kommst, muss der Normalsterbliche 53 Tage am Berg verbringen. Um dann innerhalb von zwei bis drei Tagen vom Basecamp auf den Gipfel aufzusteigen. Und diese Zeit geht häufig verloren bei dem einen oder anderen. Und für diejenigen, die sich mit den Karten interessieren. Da ist übrigens in dem Bonuspack auch dieses Workbook dabei. Und eine einstündige Erklärung, wie man dieses Workbook anwendet. Wie ihr in der Lage seid, in den Unternehmen die Anwendungsfälle zu identifizieren. Beziehungsweise auch für euch. Ich habe es gerade in den Chat geschrieben. Wir sind gerade dabei, so eine Mini-Shop-Lösung zu bauen. Weil wir ständig danach gefragt werden. Wir waren überhaupt nicht vorbereitet auf diese Nachfragen, wie jetzt hier auch. Das ist, wenn ihr auf den Link klickt, landet ihr direkt bei mir. Das Telefon hängt jetzt hier oben und ist eine Kamera. Landet ihr direkt bei mir im WhatsApp-Chat. Und die Karten kosten, das ist hier so ein Pack. Es ist super Qualität, was die Druck angeht. Es ist laminiert. Wenn da ein Kaffee drüber läuft, danach wischt ihr den einfach ab. Also nicht dieses dicke Laminat, sondern so ein feines Laminat. Hochqualitativ gedruckt. Die Karten kosten 195 Euro. Und mit dem erweiterten Pack 395 Euro plus Mehrwertsteuer. Da ist dann dreieinhalb Stunden Bonus-Material dabei. Workbooks dabei. Sodass ihr das in euren Umfeldern dann auch entsprechend in den Unternehmen oder auch für euch selbst beraten könnt, benutzen könnt. Schreibt mir einfach eine kurze WhatsApp. Dann kommen wir auf euch zu. Und dann schaut ihr, ob das für euch passt. Weil ich kann euch noch keinen Link schicken, wo ihr es kaufen könnt. Marc, bei den Tools. Und dann lassen wir dich auch gleich ziehen. Ich weiß, du hast noch einiges vor heute. Bei den Tools. Du hast einen Satz gesagt, als wir uns die Tools angeschaut haben. Also so hast du es zu mir gesagt. Als wir uns die Tools angeschaut haben. Ungefähr zehn habt ihr, glaube ich, im Screening gehabt, wenn ich es richtig entsinne. Dann hast du mir gesagt, das sind alles nur GPT-Wrapper. Also die Kernfunktionalität der KI ist noch gar nicht in der Software so angekommen, dass sie nahtlos integriert ist, sondern im Prinzip sind das in der Welt, wie man GPT-Wrapper identifiziert oder beschreibt, sind das Aufrufe an Chat-GPT. Wie hast du das erlebt? Wie weit sind die Softwareanbieter gerade in solch einem sensiblen Bereich wie das Recruiting? Ich glaube, wenn ich es simpel zusammenfassen würde, kaum eines der Tools kann mehr, als wenn ich aus meinem existierenden Tool einfach in Chat-GPT ausbrechen würde. Ich spare mir im Zweifel einfach nur, ich habe quasi einen Co-Pilot in diesen Tools mit drin. Es unterscheidet sich aber an einer großen Stelle und zwar im Matching selbst und da steckt ganz viel Potenzial drin. Ich habe vorhin die Zahl in den Raum geworfen, 40.000 Profile. Ganz viele der Leute sprechen wir auch direkt und frisch an. Die haben wir gar nicht in der Datenbank, aber ich sage immer, Menschen, die wir schon kennen, die reagieren vielleicht auch simpler oder einfacher auf uns. Und Matching-Funktionen, das heißt, und wir sehen das auch bei LinkedIn. LinkedIn nutzen wir auch als Sourcing-Tool. Hat quasi schon, ich weiß noch gar nicht, auf Deutsch freigeschaltet, aber eine KI integriert im Sourcing. Ich prompte einfach nur noch in Fleece-Text rein, was ich suche, drücke auf Suchen und danach wirft mir LinkedIn eine Ergebnisliste aus, weil dieser prompt umgesetzt wird. Und auch das machen diese Tools mittlerweile. Das heißt, die KI kommt an der Stelle zum Einsatz, dass ich im Sourcing selber im Matching quasi Datensätze durchlaufe. Ich kann gewichten quasi, was ist mir wichtiger an Kriterien. Aber dieses Sourcing und Matching, ich glaube, da steckt ein wahnsinniger Potenzialgewinn mit drin. Ansonsten hast du an ganz verschiedenen, verschiedenen Stellen. Du führst dein Interview, du hinterlegst deine Gesprächsnotizen und kannst die dann nachher über KI in Summaries zusammenfassen, gegen Kriterien matchen. Im Grunde HR-Arbeit ist auch viel, ich sage mal administrative Arbeit, gerade in der Personalberatung, wenn du Menschen vorstellst, dann hast du eigentlich immer eine Executive Summary mit bei einer Einschätzung und da kann dir die KI schon viel abnehmen. Aber genau das ist der KI-Wrapper oder der Chat-GPT-Wrapper. Spannende Aussage war vielleicht auch noch, wie stellen die Datenschutz sicher? Also ein Tool sagte, sie nehmen alle personenbezogenen Daten raus. Das heißt, der Request, der nachher das Tool verlässt, ist ein komplett automatisierter mit Platzhaltern, der wird dann dort verarbeitet, der kommt wieder zurück und wird im Tool wieder mit den persönlichen Daten angereichert, ist am Ende alles zu prüfen, inwiefern das dann wirklich auch so ist und compliant ist. Aber du hast halt viele, ich sage mal, Copilot-Functions mit drin. Bis hin, und das ist vielleicht noch das Letzte, zum automatisierten Outreach-Funnel. Also ich habe mich da sehr stark an HubSpot erinnert, baue mir Kampagnen auf, die ich für diese Suche verwenden kann, um anzusprechen und dann werden Sequenzen zusammengebaut. KI-basiert, wie spreche ich idealerweise an? Die KI kennt den Job, die KI kennt die Person. Erste Ansprache, dann kommt der Reminder vielleicht für den Anruf, dann kommt die automatische zweite E-Mail und solche Funnel kannst du dir auch mit KI aufbauen lassen. Ist im Executive Search jetzt auch eher weniger relevant. Ich habe den André vorhin auch kurz in seiner Intro gehört, bis das Internet weg ist. Bei uns geht halt dann doch nochmal mehr über die persönliche Schiene. Aber das ist mal so ein kleiner Eindruck, was die da heute so machen. Großartig, danke Marc. Eine Frage noch gleich an dich, dann lassen wir dich ziehen. Der Robert schreibt nochmal, Robert Alexander, das ist dann doch nur faktenbasiert, wie fließt denn in den Rechercheprozess, du hast gerade auch im Nachsatz gerade gesagt, am Schluss die emotionale und menschliche Komponente ein. Also wie schafft ihr diese Brücke zwischen dem, was die KI für euch leistet und die Emotionalität und die menschliche Komponente, die euch als Unternehmen, ich kenne euch ja nun auch schon ein paar Jahre, euch als Unternehmen auszeichnet. Ganz simpel, es gibt keine Brücke. Wir setzen die KI an der Schiene. Okay, das war es. Das natürliche Ende für den guten Marc. Wir werden ihn so in Erinnerung behalten. Ich weiß nicht, Marc, ob du uns noch hören kannst. Da war er eingefroren. Großartig, Marc. Michael, vielleicht nochmal für uns. Du hast immer wieder genickt, du hast die Faust gehoben, du hast gesagt, genau, was hat es mit dir gemacht und wie finden wir einen guten Übergang zu den anderen, Michael? Ja, mega. Also ich finde natürlich großartig, wie Marc, er hat es ja auch schon gesagt, er ist in seinem zweiten Hut, den er trägt, Head of Innovation, mit einem digitalen Mindset unterwegs. Und ich glaube, das hat jetzt jeder gespürt, wie KI-zentriert er sein Unternehmen auch ausrichtet und dabei trotzdem, ich weiß nicht, wie die letzte Antwort endet, die Human Experience trotzdem mit in dieses Mindset integriert. Ich gehe mal davon aus, dass das ein durchaus sehr hybrider Ansatz sein wird. Und das ist natürlich beispielhaft. Ja, allein die Methodik, um Use Cases zu generieren, um dann wirklich produktiv mit der KI umgehen zu können, das Thema Matching, das er angesprochen hat. Also ja, spannend. Und ich glaube, für uns alle, sowohl fürs Panel, für Expertinnen und Experten, als auch für natürlich alle KI-Café-Teilnehmenden, spannend. Ich habe gerade die Vollendung seines Satzes, hat er mir gerade per WhatsApp geschrieben. Er sagt, er sagt, Mist, dass die Verbindung wieder abgebrochen ist. Und er schreibt noch, meine Antwort wäre gewesen, es gibt keine Brücke. Wir setzen KI am Kunden und Kandidaten. Und jetzt hört genau zu. Wir setzen KI am Kunden und Kandidaten nicht ein. Wir automatisieren nur Backend-Prozesse, um mehr Zeit am Menschen zu haben, ist gleich noch mehr Emotion und Bindung. Und dann kommt noch ein Danke mit einem Herzchen. Das waren seine letzten Worte jetzt hier aus WhatsApp direkt nochmal an uns, an uns gerichtet. Also er ist ganz nah dran. Er wird nicht mehr reinkommen. Und das waren dann die Abschlussworte. Großartig. So, ganz kurze Unterbrechung. Wenn dir dieser Podcast gefällt und du mehr erleben möchtest, tiefere Einblicke in die künstliche Intelligenz erlangen möchtest und lernen möchtest, wie sie dich und auch deine Kunden noch erfolgreicher macht im Marketing, im Vertrieb und in der Produktion, dann komm doch einfach mal in das KI-Café jede Woche Mittwoch, 8.30 Uhr bis um 10 Uhr. Gerne auch 15 Minuten vorher. Du kannst dich anmelden unter www.d-kirtings.com slash ki-café und dann noch der Abschlussslash. Und da kannst du dich anmelden und dann wöchentlich beim KI-Café mit über 100 anderen Teilnehmern dabei sein, mitschwingen, ein Käffchen trinken und Neues über die künstliche Intelligenz lernen und wie sie dir und deinen Kunden hilft. Bis dahin.